Chile

   
 


 

 

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21.12.2008 – 8.1.2009
Argentinien verabschiedet sich von uns mit einer kraeftigen Ladung Schnee. Die Strasse ueber den Paso Cardenal A. Somorá ist geraeumt, und auf der chilenischen Seenplatte war sowieso nie eine Spur von weissen Weihnachten. Klar, wir haben ja Sommer! Die Chilenische Seite unterscheidet sich auch landschaftlich deutlich von Argentinien: viel Farmland, Seen und schneebedeckte Vulkankegel wie aus dem Bilderbuch.
Beim Oesterreicher Peter, nahe Pucón, verbringen wir die Feiertage. Der Heilige Abend ist zwar keine Spur von weihnachtlich, aber zumindest sehr gesellig. Ausserdem ist die Gegend auf den 2. Blick doch ziemlich genial. Und so nuetzen wir die schoenen Tage fuer eine Mountainbike-Tour und eine Wanderung zum Gltscher des Vulkans Villa Rica(2800m). Wir bereuen keinen Meter von unserem Umweg nach Norden.
In Osorno bekommen wir bei „Motoavenbtura“ guenstig und ohne Wartezeit neue Reifen, und nochdazu koennen wir dort deutsch sprechen. Von Osorno suedwaerts stoesst man oft auf deutsche Namen und deutsche Haeuser. Dafuer sind Auswanderer um die Jahrhundertwende verantwortlich. Bei Nuevo Braunau nimmt uns Heinzi aus Pinkafeld mit auf seinen Hof. Martina macht gerade Kartoffelpuffer, und es wird tiefster steirischer Dialekt gesprochen. Die laendliche Idylle truegt allerdings: In Chile kommt man mittels Kredit zwar leicht zu neuen Autos, aber die Loehne sind im Vergleich zu den Lebenskosten sehr niedrig.
Zu Silvester wechseln wir auf die Insel Chiloé. Wir hoerten, dass Neujahr in Chile ein grosses Familienfest sei. Doch in Ancud ist es bis Mitternacht totenstill. Wir sind vorerst richtig entaeuscht, aber dann merken wir schnell, dass die Feier erst danach losgeht. Und diese dauert dann bis zum Abend des Neujahrstages. Dementsprechend ruhig ist es auf unserer Fahrt durch die 200km lange Insel. Wir besuchen einige der wunderschoenen Holzkirchen auf Chiloé und verschiffen am naechsten Morgen von Quellon hinueber auf’s Festland. In Chaitén war uns anfangs nicht klar, was uns erwarten wuerde. Denn das Dorf wurde im Mai 2008 durch einen ungewoehnlichen Vulkanausbruch und eine anschliessende Ueberschwemmung zerstoert. Noch immer raucht der Berg, und die Ortschaft ist wie ausgestorben. Ueberall liegen Berge von Asche und es gibt kein Wasser. Nur wenige Menschen sind zu ihrem Hab und Gut zurueckgekehrt. Wir kehren dem traurigen Schauplatz schnell den Ruecken und fahren unsere ersten Kilometer auf der „Carretera Austral“. Sie ist landschaftlich mit Sicherheit eine der schoensten Strassen der Welt. Das teilweise nur schmale Schotterband zieht sich durch extrem ueppige Vegetation und teils vergletscherte Berge. Sie ist die einzige Nord-Sued-Verbindung in dem schmalen Suedzipfel Chiles. Wir folgen ihr ueber 700km und verlieren dabei mindestens 2mm Reifenprofil. Fuer die vielen abenteuerlustigen Radfahrer ist der grobe Schotter sicher kein Vergnuegen!
Am Rande des Campo Hielo Norte verlassen wir die „Carretera Austral“ und folgen dem Suedufer des riesigen Lago General Carrera nach Osten. Mein ueblicher Versuch, schwimmen zu gehen, endet leider ziemlich schnell. Denn das oertliche Microklima ist zwar sehr trocken und heiss, aber de See wird von Gletschern gespeist...
Nachdem Chile hier eine „Sackgasse“ bildet, mussen wir, um weiter nach Sueden zu kommen, wieder ueber die Grenze nach Argentinien fahren.
 
>> Fotos 
(Texte direkt im jeweiligen Foto -> dort auf ( i ) klicken!)

 
 

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