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24.7.-10.8.2011

Schon in den ersten beiden Tagen USA haben wir mehr Sonne und mehr Kurven als in 2 Monaten Kanada und Alaska zusammen! Keine Ahnung, wieso wir immer sosehr von Kanada geschwärmt haben; bei Dauerschlechtwetter sieht es einfach anders aus! Und was noch dazu kommt, ist der Umstand, daß anscheinend ein sehr großes Budget für die wenigen bestehenden Straßen vorhanden ist, sodaß diese begradigt werden, wo es nur geht und aus den ehemaligen Ausflugsstrecken langweilige Autobahnen geworden sind.
Wir kurven also auf kleinen Landstraßen durch Washington, Idaho und Montana und genießen einfach nur das schöne warme Wetter. Und natürlich statten wir dabei unserem Freund Kelley, bei dem wir unsere Motorräder vor unserer SüdamerikaReise einstellten, einen kurzen Besuch ab. Der gibt uns auch den guten Tip, nach Bannack zu fahren. Diese abgelegene Goldrausch-Stadt entstand 1862 und ist heute eine verlassene GhostTown mit vielen alten Blockhäusern aus jener Zeit. Das meiste ist noch original erhalten. Von der Baukunst der damaligen Zeit könnte Amerika heute viel abschauen. Es sind sehr heiße Tage, die wir auf einsamen staubigen Straßen verbringen, aber noch können wir nicht genug kriegen vom Sonnenschein; immerhin haben wir 2 Monate Wärmedefizit aufzuholen.
Die Mountainbike Trails in Park City sind seit unserem letzten Besuch noch zahlreicher geworden. Auch diesmal machen wir 2 sehr coole Touren. Dort wurden und werden die Wege speziell zum Biken  gebaut. Wir könnten tagelang auf diesen Singletrails verbringen! Einzig die Bewohner des Campingplatzes sind unsympathisch: Über Nacht frißt uns ein vermeintlich koffein-süchtiges Erdhörnchen ein Loch in die Packtasche, in der nur ein bißchen Kaffee ist. Kann passieren! Aber als am nächsten Tag dann auch der im Vorzelt liegende leere Packsack zerfetzt ist, begreifen wir, daß es sich um reinen Vandalismus handelt und das nächste Opfer unser Zelt sein wird. Wir  ergreifen die Flucht auf einen anderen Platz, wo die Erdhörnchen etwas weniger aggressiv sind.
Nach dem Urlaub in Park City fahren wir weiter nach Süden ins Reich der roten Felsen und der roten Erde, die uns bis  in den Schlafsack verfolgt. Wir fahren bis hinunter an die Grenze Colorados durch tiefe Canyons und verrückte Steinformationen. So sehenswert, daß diese Gegend auch ganz oben am Plan der 3WochenTuristen steht. Das Monument Valley ist damit für uns der erste und letzte Nationalpark zu dieser Jahreszeit. Trotz der kaum abreißenden Autoschlange zu ihren Füßen, verlieren die riesigen Felsmonumente nichts von ihrer würdevollen und ruhigen Ausstrahlung. Auch wir stürzen uns in das Gewühl. Während wir den Staub der anderen Fahrzeuge fressen, versuchen wir uns die Wildwest-Szenen, die hier gedreht wurden, vorzustellen und an den Horden von Italienern vorbei zu fotografieren. Erst der Abend gehört uns dann ganz allein vor dieser unglaublich malerischen Kulisse.
In Moab ist es dann so heiß, daß wir keinen Gedanken mehr ans Mountainbiken verschwenden. Bei 40 Grad und ohne Schatten hat es wenig Sinn auf dem noch heißeren Slickrock herumzukurven. Stattdessen fahren wir lieber Schwimmen (Hurraa - endlich!) und eine Runde durch die La Sal Berge. Selbst beim Aufsteigen auf´s Motorrad müssen wir aufpassen, daß wir keine Brandblasen am Hintern bekommen.
Damit haben wir unser Bedürfnis nach Wärme und Hitze endgültig gestillt und fahren weiter in die Berge Colorados. 

>> Fotos
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